Hilfe bei Stress - Was Sie über Entspannungstechniken wissen sollten

Es ist immer besser, Ursachen zu beheben, als an Symptomen herumzudoktern. Doch Stresssituationen setzen oft eine Abwärtsspirale in Gang: Wer auf Zeitdruck mit Schlafproblemen reagiert, ist dadurch umso weniger imstande, seine Arbeit termingerecht fertig zu stellen. Wer auf Kritik aggressiv reagiert, heizt den Konflikt weiter an. Mithilfe von Entspannungstechniken können Sie Ihrer Erregung die Spitze nehmen, Eskalationen vorbeugen und die Grundlage für eine schnellere Erholung legen.  



Musik hören, Zeitung oder ein Buch lesen, einen Spaziergang machen, ein Bad nehmen, in die Sauna gehen – es gibt viele Möglichkeiten, sich zu entspannen. Effektiver sind jedoch systematische Methoden, die sich nach ihrem jeweiligen Ansatzpunkt in 4 Gruppen unterteilen lassen:

  • Ansatz bei den Muskeln: Muskuläre Entspannung
  • Ansatz beim vegetativen Nervensystem: Autogenes Training
  • Ansatz bei den Gefühlen: Gelenkte Vorstellungen, Fantasiereise
  • Ansatz auf der kognitiven Ebene: MEditation, Konzentrationsübungen, ZEN-Mediation


Womit Sie am besten zurechtkommen, hängt von Ihrer Persönlichkeit ab. Uns westlichen Menschen fällt allerdings die muskuläre Relaxion in der Regel am leichtesten: Dabei werden Muskeln zunächst angespannt, um anschließend bewusst entspannt zu werden.

Von größerer Bedeutung als die Wahl der Methode ist jedoch die des richtigen Trainers bzw. der richtigen Anleitung. Auf dem immer größer werdenden Markt der Gesundheitsprävention tummeln sich nicht wenige selbsternannte Experten. Gerne können wir über den AMD Salzburg einen Kurs zum Kennenlernen von Entspannungstechniken anbieten!
 
Entspannungstechniken helfen nur dann in Stresssituationen, wenn Sie diese beherrschen.
 
In der Hektik des Alltags und bei sich zu Hause – etwa mithilfe eines Buches oder einer CD – fällt das vielen Menschen schwer. Nutzen Sie einen Urlaub, um – daheim oder am Urlaubsort – einen entsprechenden Kurs zu besuchen. Oder investieren Sie zumindest ein (verlängertes) Wochenende. Sie werden dabei bessere Lernerfolge erzielen als bei einem Abendseminar, zu dem Sie völlig abgehetzt direkt von der Arbeit kommen.
Praktizieren Sie das Gelernte anfangs mindestens 3-mal pro Woche. Auch dabei sollten Sie möglichst schon etwas Entspannung mitbringen – etwa indem Sie vorher eine Viertelstunde aufs Fahrrad steigen. Üben Sie am besten immer am selben Ort, in einer Kleidung, die Sie als bequem empfinden (Krawatte, Brille, Schmuck entfernen, Gürtel lösen etc.).

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