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Das war der Gesundheitstag 2017

 

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"Mir ist schwindelig, ich seh verschwommen, hab ich jetzt eine Tablette zuviel genommen?Ein Kratzen im Hals, das ist mir zu dumm, da hol ich mir doch Antibiotikum.Der hohe Blutdruck stört mich nicht, da hat das Stechen im Kreuz schon mehr Gewicht.Von Zeit zu Zeit da plagt mich die Gicht, außerdem vertrag ich Tierhaare nicht.Ich bin müde und schlapp, schon wieder ist das Vitamintonikum knapp.Ich schlaf auch immer schlecht, da kommt mir die Schlaftablette grad grecht.Die leidige Pillenschluckerei, hätt ich nur Zeit für Bewegung, gesundes Essen & mich - nichts wär dabei!"    

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Bildschirmarbeitsplatzbrille

Das Besondere einer Bildschirmarbeitsplatzbrille ist der Abstand, für den sie optimiert ist. Normalerweise sind Brillen gegen Weitsichtigkeit für einen Abstand van ca. 30 cm optimiert. Das ist die Entfernung, in der man normalerweise liest oder Handarbeit verrichtet. Aber bei der Arbeit vor einem Computer-Bildschirm hat man ein Problem: der ist üblicherweise ca. 50 cm von den Augen entfernt.

bildschirmarbeit distanz

Wer braucht überhaupt eine Bildschirmbrille?

Eine Bildschirmbrille ist nur für weitsichtige Menschen erforderlich. Für eine Weitsichtigkeit kann es zwei Gründe geben: eine angeborene Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder eine Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), die sich bei vielen Menschen so um das 35. Lebensjahr herum bemerkbar macht. Die Ursachen für beide Typen der Weitsichtigkeit sind verschieden (normale Weitsichtigkeit: verkürzter Augapfel; Altersweitsichtigkeit: nachlassende Akkommodation). In beiden Fällen kann man jedoch die daraus resultierende Sehschwäche gut mit einer Brille korrigieren.

haltung mitbrille

Zuschuss

Richtlinien für Bildschirmbrille (§ 12 Bildschirmarbeitsplatzverordnung):

  • die Brille ist speziell auf die Arbeitsdistanz zum Bildschirm, auf die physiologischen Gegebenheiten und pathologischen Befunde der LehrerIn exakt abgestimmt
  • die Gläser sind entspiegelt, aber nicht getönt und
  • die Bildschirmbrille kann als normale Sehhilfe nicht verwendet werden. (Benützt der/die LehrerIn die Sehhilfe auch zu Hause, liegt keine „reine“ Bildschirmbrille vor, und wir sind nicht verpflichtet die Kosten zu übernehmen).

Der Dienstgeber muss nur jene Kosten tragen, die

  • ausschließlich durch den notwendigen Augenschutzbei Bildschirmarbeit entstehen und
  • die von der GKK oder BVA nicht getragen werden (zB Kosten für entspiegelte Gläser oder Spezialgläser, die aus Gründen des Bed.Schutzes erforderlich sind)

Der Dienstgeber gewährt einmal in 3 Jahren einen maximalen Zuschuss in der Höhe von € 150,00.

Mittels formlosen Schreiben an Alexandra Eder kann um Zuschuss angesucht werden. 

Inhalt des Ansuchens:

Verordnungsschein vom Arzt / Arztbestätigung für Bedarf einer Bildschrimbrille oder einer Brille mit Spezialgläsern für WerklehrerInnen und TurnlehrerInnen

Bestätigung, dass der/die Lehrer/in

  • durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder
  • durchschnittlich mehr als drei Stunden der Arbeitszeit pro Tag am Computer

mit Bildschirmarbeit beschäftigt sind.

Ein Kostenvoranschlag muss vorgelegt werden, woraus für die Abteilung 2 ersichtlich ist, wie hoch die Kosten ohne und mit Spezialgläser sind (für WerklehrerInnen und TurnlehrerInnen werden NUR die Mehrkosten für die Spezialgläser bezahlt) und auch die für die Bildschirmbrille notwendige Ausstattung (keine Designer Bügel etc.) muss klar erkennbar sein. Bei Unklarheiten seitens der Abteilung 2, ob es sich tatsächlich um eine reine Bildschirmbrille handelt, kann ein Sehtest beim Arbeitsmedizinischen Dienst Salzburg verlangt werden. Erst bei positiver Rückmeldung des AMD Salzburg kann ein Zuschuss gewährt werden.

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